Was Heiteres zur Abwechslung:

Des Dichters Macht

Nun denn,
so hob der Dichter an,
nun will ich wieder meine Feder spitzen
und mit wohlfeinen Worten,
scharf formulierten Sätzen,
den einen oder anderen Strolch
erdolchen!

Werde nun Sätze richten,
die diese Wichte,
die viel böses allenthalben tun,
am Boden damit vernichten.
Ich werd solang nicht ruhen,
bis dass ich die richtigen Worte finde,
die entblößen ihr finstres Treiben.

Egal ob Bush, ob Hussein,
sie werden sehen!
Ich werd sie alle kriegen!
Mit wenigen Worten nur
hab ich sie alle schnell im Griff,
vernichte mit ein, zwei Federstrichen
diesen menschlichen Siff!

(Die Feder ist stärker als das Schwert!)

Ich werd mit schnellen Worten,
die wie Bomben einschlagen an den Orten,
wo's auf unserer Welt brennt,
den Weltfrieden schaffen,
werd den Preis des Alfred Nobels erringen,
heut wird dies alles gelingen,
wenn's denn sein muss auch über Nacht!

Jo, oder so ähnlich!
Sprach der Dichter,
schob die Feder zurück ins Futteral,
vertagte das ganze auf Morgen.
Heut ist ein Fest angesagt,
da passt das Ganze nicht,
Weltfriede oder so bei Wein, Weib und Gesang.

29.7.2003
Michael



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