Flashback (Der Engel)

Meine Augen füllen sich mit Tränen,
meine Gedanken schweifen ab,
gleiten hinab in die Tiefen,
die ich bisher nie erreicht.

Meine Augen schließen sich,
mein Körper wird mir fremd,
spüre nur noch Schmerzen,
die aus finsterer Vergangenheit entstammen.

Ich höre einen Schrei,
es ist der meinige!
Ich höre jemanden weinen,
ich bin es.

Die Schmerzen werden stärker,
ich taste nach mir selber,
versuche mich zu halten,
mit allen meinen Kräften.

Eine Bilderflut bricht über mich herein,
ich bekomme keine Luft.
Meine Sinne wollen schwinden,
meine Gedanken schreien nach Flucht.

Ich höre eine Stimme,
spüre jetzt eine sanfte Berührung.
Was stört mich da von Außen?
Krämpfe schütteln mich!

Ich reiße meine Augen auf,
die Bilder sollen weichen.
Ich starre an die Wand,
suche verzweifelt nach Halt.

Da ist die Stimme wieder,
jetzt sehe ich ein Gesicht.
Wer ist es,
der da mit mir spricht?

Hallo,
du Engel!
Ja, jetzt sehe ich dich,
spüre deine Hand in meiner.

Die Krämpfe weichen,
die Gegenwart hat mich wieder.
Der Engel bleibt.
Danke Chris!

27.3.2003
Sascha



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