himmel

sternenübersät lädt er mich ein
bisschen bei ihm zu gast zu sein.
zeigt mir die unendlichkeit der welt
eine welt die mir immer weniger gefällt.
ich will hier raus,
will die gedanken verlieren,
will abstand zu vielen,
vor allem zu mir selbst.
versteh nicht, warum die uhren immer weiter laufen,
obwohl doch sovieles zu ändern wäre.
es geht immer weiter nach vorn,
obwohl wir hinter uns soviel nur begonnen,
aber nicht beendet haben.
lasst mich leben, leben wie ich es möchte,
zwingt mir keine zwänge auf,
zwänge die mich einknicken lassen,
zwänge die mich beugen wollen.
lasst mich schreien,
wenn mir danach zu mute ist,
verbietet mir nicht einfach den mund,
nur weil ihr die stille genießen wollt.
lasst mich schreiben,
meine worte und gedanken,
verbietet es mir nicht,
nur weil euch die worte nicht gefallen.
ich mag diese zäune nicht,
die ihr aufstellt,
mit der meinung,
das sie richtig wären.
mein leben geht nicht gradeaus,
es geht mal nach links, mal nach rechts und auch nach unten,
und ich werde nicht mit euch laufen,
nur weil ihr denkt, den rechten weg vorzugehn,
ich laufe lieber allein auf dem steilen weg,
als den weg den ihr für richtig haltet.
lasst mich leben, lasst mich atmen,
lasst mich einfach in ruh und mischt euch nicht ständig in mein leben ein.

© AN



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